zentrales Chorraumfenster

Gott Vater - Jesus - Hl. Geist

Dreifaltigkeit (Trinität) ist die Bezeichnung für das zentrale Glaubensgeheimnis, das sich durch Reflexion auf die Bibel im vierten Jahrhundert herauskristallisierte. Die Ikonen der Ostkirchen bevorzugen die Darstellung von drei Männern oder drei Engeln, die z.B. gemeinsam an einem Tisch sitzen.

Im lateinischen Christentum wurde hingegen mehr die Einheit betont und auf Symbolik zurückgegriffen, wie das Dreieck, hier dargestellt hinter dem Kopf der „Gott-Vater-Figur“. Im Hintergrund findet sich ein Regenbogen als Symbol des Bundes zwischen Gott und den Menschen. Die Taube steht für die „Person“ des Heiligen Geistes.

Die bildliche Darstellung Gottes birgt aber ihre Gefahren: Sie kann unterbewusst ein Gottesbild fixieren, dass Gott wohl in keiner Weise allein gerecht werden kann, denn ein Bild bleibt immer ein Bild und bildet nie das Ganze wirklich ab. So betont das Judentum nicht ohne Grund das Gebot: "Du sollst Dir kein Bildnis machen".

Die Darstellung in diesem Fenster, auf der Gott Vater als "alter Mann" präsentiert wird, der auf einem Thron oder Richterstuhl ruht, verstellt den Blick auf den Gott, der in Allen und in Allem gesucht werden will und von dem Augustinus sagt: "Wenn du Ihn verstehst, so ist Er nicht Gott!"

Gott ist größer als ein "alter Mann mit Rauschebart"!

Geburt Jesu im Stall von Betlehem

Die Darstellung der Geburt Christi, meist in Form der Weihnachtskrippe, ist ein besonders beliebtes Motiv der christlichen Kunst. Dieses Fensterbild wird in der Weihnachtszeit durch Beleuchtung hervorgehoben.

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