Rund um Petri

In den 1980 Jahre stellten die Verantwortlichen der St. Petri Kirchengemeinde fest, dass es notwendig ist einen Raum zu schaffen, der der Zeit angemessen ist und es möglich macht die pastorale Arbeit zu gestalten. Viele Ideen, viel Engagement und Spenden sind in die Idee Petrushaus geflossen. Das gemeindliche Leben spielte sich im Petrushaus ab.

In über 30 Jahren hat sich die Kirchengemeinde entwickelt. Zum einen ist sie als Pfarrei durch die Fusion zur Gesamtpfarrei auf 13700 Gemeindeglieder gewachsen. Unterschiedliche Schwerpunkte liegen in den einzelnen Gemeinden, bündeln sich aber in der Pfarrei. Dabei rückt die pastorale Arbeit zusammen. Nicht nur im hauptamtlich, pastoralen Personal, sondern ebenfalls bei den vielen ehrenamtlich engagierten Menschen, die ihren Glauben lebendig halten oder Lebendigkeit geben möchten. So wurde im Rahmen der Fusion bzw. Rückpfarrung vor 4 ½ Jahren ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat und ein gemeinsamer Kirchenvorstand gewählt.

Die Zukunft im Blick stellen sich die Gremien ihrer Verantwortung und nehmen ihren Auftrag von Inhalt und Gestaltung wahr. So musste eine Pastoralvereinbarung (zum Download) verfasst werden, die die Arbeit und Ausrichtung der Gesamtpfarrei widergibt. Diese wurde durch das Erzbistum anerkannt und dient als Richtschnur im pastoralen Handeln der Pfarrei St. Petri in ihren vielfältigen Feldern.

Aus der Entwicklung der letzten Jahre wurde durch die Gremien in einer Zukunftswerkstatt festgestellt, dass Veränderungen anstehen – ganz konkret. Ziele wurden formuliert, Vorstellungen geäußert, Visionen geträumt. So fiel, wie den engagierten Menschen vor über 30 Jahren, der Blick auf das große Pfarrzentrum „Petrushaus“ mitten in Hüsten. Es soll angepasst werden an die Bedarfe und Bedürfnisse der Menschen heute, für eine offene und zugehende Kirche. Zu zeigen und zu ermöglichen, dass diese unsrige Kirche nicht nur architektonisch, sondern auch durch das gelebte Glaubenszeugnis in unsere Pfarrei, in die Gemeinden ausstrahlt, bedarf es an Räumen, die ein lebendiges Gemeinde- und Pfarreileben ermöglichen.

Durch eine neue Konzeptionierung eines Pfarreizentrums müssen Barrieren abgebaut und Schwellen niedrig gelegt werden, damit alle Besucher, die sich eingeladen fühlen, willkommen geheißen werden, und anders: dass es allen, die sich im Innern von Gemeinde nach außen öffnen möchten und können, ebenfalls ohne Hürden auf andere zugehen. Dies möchte die AG „Rund um Petri“ besonders durch Willkommensbereiche verdeutlichen und eine Transparenz umsetzen.

Durch den Beschluss von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat gründete sich im Frühjahr 2017 eine Arbeitsgruppe „Rund um Petri“, um das, was bisher als Ideen und Notwendigkeiten dastand, zu konkretisieren und strategisch anzugehen.

Die vorliegenden Ergebnisse der Arbeitsgruppe (zum Download) zeigen, dass nach Fragebogenaktion in Gruppen und Verbänden, von Nutzern und Einzelpersonen, eine umfassende Zusammenfassung dargelegt wird, wie ein neues Pfarreizentrum gedacht werden muss.

Die Präsentation in Bildern

In der gemeinsamen Sitzung des Kirchenvorstandes und Pfarrgemeinderates im Oktober wurde der Beschluss gefasst das Projekt „Pfarreizentrum St. Petri“ anzugehen.
Gleichzeitig heißt das aber nicht, dass die bestehenden Gemeindezentren keine Existenz mehr haben sollen. Ganz im Gegenteil: durch deren Nutzung machen die einzelnen Gemeinden deutlich, dass lebendiges Gemeindeleben eben dort stattfindet. Die Nutzungserhebungen werden uns auf langfristige Sicht zeigen, wie auch Gebäude vor Ort notwendig sind.

Den Gremien ist bewusst, dass sie im Jahre 2017 ein Teil von Entwicklung sind. So hat sich innerhalb der letzten 30 Jahre vieles gewandelt, was aber an das Heute angepasst werden muss, ohne das, was war, zu vergessen. Aus Vergangenem wird gelernt und richtet sich nach Neuem aus. Den Blick zu weiten in eine Zeit, die von Umbrüchen, gesellschaftlich wie kirchlich, geprägt ist, muss verantwortungsbewusst getätigt werden.

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