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DU sei bei uns ...

Fronleichnam – nur ein kleines Stückchen Brot?

Die Fronleichnamsprozession sorgt regelmäßig für ratlose Gesichter. Viele Menschen können mit der besonderen Verehrung des Brotes, welches wir in unseren Gottesdiensten verwenden, nichts mehr anfangen. Es ist nicht nur irgendein Gebäck, es ist für den gläubigen Christen mehr: Das Brot der Eucharistiefeier ist gewandelt in den Leib Jesu Christi. Diese Wandlung führt schnell zu Unverständnis und Kopfschütteln, nicht nur heute: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.“ (Joh 6,51-58) Auch damals streiten die Menschen darüber, wie das möglich sein kann, dass sich das Brot (ver-)wandelt. Jesus lässt uns teilhaben an seiner Liebe. Er hat sich für uns hingegeben, damit wir leben können, ohne das Schlechte, das die Menschen von Gott trennt.

Damit wir dies tun können, stärkt er uns durch das Brot der Liebe, das uns mit ihm verbindet. Wir nehmen diese Liebe, die er uns durch seine Hingabe am Kreuz geschenkt hat, in uns auf und dürfen sie in uns wirken und wachsen lassen. Täglich können wir uns von Jesu Liebe durch das eucharistische Brot beschenken lassen.

Herr Jesus Christus, Du hast Dich für uns hingegeben und lädst uns ein, uns an Dich durch das Brechen des Brotes zu erinnern und Dich und Deine Liebe in uns aufzunehmen. Stärke uns durch Deine Liebe immer wieder neu, auch öffentlich zu Dir zu stehen und von Deiner Liebe zu den Menschen zu erzählen!