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Amoklauf in Hanau – Herzen voller Mitgefühl, Kummer und Schmerz

Tiefe Erschütterung ergreift unsere Herzen, wenn wir in diesen Tagen von den schrecklichen Geschehnissen in Hanau hören. Immer wieder werden wir mit den entsetzlichen Taten einzelner Menschen konfrontiert, die einer Idee verfallen sind, die für uns unbegreiflich ist. Menschen werden aus dem Leben gerissen, aus ihren Familien- und Freundeskreisen, ohne Vorwarnung. Sie fehlen, hinterlassen eine Lücke – was bleibt, sind Erinnerung und der große Schmerz des Verlustes eines lieben Menschen.

Der Schmerz und die Trauer verbinden Menschen aller Kulturen und Religionen. Hier wird deutlich, dass das, was uns verbindet stärker ist, als kulturelle oder religiöse Unterschiede. Es ist das Vertrauen auf eine höhere Macht, etwas Göttliches, bei dem wir Rückhalt, Geborgenheit und Schutz erfahren. Dieses kann in einem solch schrecklichen Moment Kraft geben, um nach vorne blicken zu können, so schwer dies auch fallen mag.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Menschen, die zu Opfern geworden sind, und ihren Angehörigen, bei den Einsatzkräfte und den Menschen, die versuchen, ihnen Halt zu geben, aber auch bei dem Täter, dessen Tat wir nicht begreifen.

Gott, es gibt Momente in unserem Leben, in denen wir nicht verstehen, warum manches in unserer Umgebung in einer solchen Weise geschieht. Wir können keine Worte für das finden, was uns in unseren Herzen bewegt. Du aber kennst uns und weißt um unsere Sorgen und Gefühle, die uns erfüllen. Wir öffnen Dir unsere Herzen, in denen wir besonders die Menschen tragen, die unbeschreibliches Leid ertragen müssen. Wir bitten Dich, stehe ihnen in ihrer Trauer bei und lass sie Kraft schöpfen, um wieder in eine Zukunft zu blicken.