Team Flüchtlingshilfe

Das Team Flüchtlingshilfe besteht aus Menschen, die sich insbesondere um Flüchtlinge in den Asylbewerberheimen auf dem Gebiet der Pfarrei St. Petri Hüsten kümmern, und diese in den unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten. Sie bieten Unterstützung in der Bewältigung von Alltagsaufgaben (bspw. Arztbesuche oder Behördengänge), bei Umzügen in eine Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt, bei der Freizeitgestaltung oder einfach dadurch, dass sie als Gesprächspartnerin oder -partner da sind.

Das Team Flüchtlingshilfe arbeitet dabei eng mit der Ökumenischen Flüchtlingshilfe in Arnsberg, dem internationalen Arbeitskreis und der Stadt Arnsberg zusammen.

Genannt seien hier auch die zahlreichen Vereine, die sich mit ihren Angeboten für Flüchtlinge öffnen.

Was ist bisher geschehen?

So hatte es begonnen

Im Spätsommer 2014 organisierten die Gemeindeteams aus Heilig Geist und St. Petri ein Picknick gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Wohnheim am Berliner Platz. Der Veranstaltungsort war damals der Schulhof an der Pestalozzischule - niemand ahnte, dass dort wenige Monate später eine Notunterkunft für Flüchtlinge entstehen sollte.

Advent 2014

Ein besonderer Höhepunkt war das Überreichen des Friedenslichtes aus Bethlehem. Jugendlichen aus der Pfarrei wurden alle Türen geöffnet und die Flüchtlinge nahmen sichtlich berührt dieses wichtige Zeichen entgegen.

Mit kleineren Adventfeiern und Plätzchenbacken lernten die Menschen im Wohnheim am Berliner Platz das hiesige Brauchtum ein wenig näher kennen.

Der Spielplatz

Auf Anregung aus den Gemeindeteams entstand die Idee am Wohnheim Berliner Platz einen Spielplatz zu errichten. In enger Kooperation mit dem Grünflächenamt der Stadt Arnsberg und der finanziellen Unterstützung aus dem Bischofsfond wurde eine Freifläche umgestaltet und mit Spielgeräten bestückt. Damit können die Flüchtlinge jetzt aus der Enge der Wohnungen entfliehen und ein Teil des täglichen Lebens draußen verbringen. 

Die Pestalozzischule wird Notunterkunft

Ende Juli 2015 erhielt die Stadt Arnsberg den Auftrag kurzfristig 150 Flüchtlinge aufzunehmen. Ausgewählt wurde die leerstehende Pestalozzischule. Trotz der Ferienzeit stellten sich spontan viele Menschen aus der Nachbarschaft und der Pfarrei als Helfende zur Verfügung und verstärkten so die Feuerwehr und das DRK, die die Einrichtung und den Betrieb übernommen hatten.

Sehr beeindruckende, aber auch bedrückende Geschehnisse bleiben in Erinnerung - Verständnis erzeugt man nicht mit Sonntagsreden oder gar mit Stammtischparolen sondern nur durch persönlichen Kontakt mit diesen Menschen in Not.

... und vieles mehr

Viele kleine Aktionen müssten noch erwähnt werden, weil sie wertvoll und wichtig für unsere Flüchtlinge sind. Der Phantasie und der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. In Erinnerung bleibt sicherlich die Initiative einer Dame, die kurzerhand einen Eiswagen zur Pestalozzischule orderte und den Kindern ein Eis ausgab - das schönste Dankeschön waren sicherlich die strahlenden Augen der Kleinen.

Ein herzliches Dankeschön und Vergelts Gott allen, die sich mit ihren Ideen, ihrer Arbeitskraft, ihrer Zeit, ihrem Geld und ihrer Person eingebracht haben!

Ich helfe

Was kann ich denn tun?

Das fragen uns immer viele Menschen. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach:

Da sein - und sich mit dem einbringen, was man kann!

Handlungsfelder gibt es genug, wie Sie aus der nachfolgenden Mindmap entnehmen können.

Bild mit einer Mindmap zu den unterschiedlichen Hilfsfeldern

Das Team Flüchtlingshilfe beantwortet auch gerne ihre Fragen und nimmt ihre Ideen entgegen.

Nutzen Sie dazu bitte folgende Email-Adresse: ich-helfe@st-petri-huesten.de

Sie können sich auch gerne in unserem Forum umsehen. Bitte registrieren Sie sich und melden sich an, damit sie sich dort mit ihren Ideen einbringen können.

Flüchtlingspatenschaften

Was kommt da auf mich zu?

Eigentlich etwas ähnliches, wie wir es von einer Patenschaft bei der Taufe kennen:

  • einen Menschen in die Selbstständigkeit begleiten und
  • dazu Hilfe bieten.

Dieses ist besonders wichtig für die Menschen in unseren Heimen beim Bezug einer Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt und eine Zeit danach. Die Patin bzw. der Pate entscheidet, wie und in welchem Umfang sein Engagement ist. Eine Rundumbetreuung ist nicht notwendig und auch nicht erwünscht, denn das Ziel ist es, die Menschen in die Selbständigkeit zu führen.

Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: fluechtlingspaten@st-petri-huesten.de