Kirchenmusik St. Petri Hüsten e.V.

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Der Verein Kirchenmusik St. Petri Hüsten e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die

  • Verbesserung der instrumentalen Situation in der Kirche, insbesondere der Orgel
  • Unterstützung der Chorarbeit
  • Durchführung einer regelmäßigen Konzertreihe

zu fördern.

Wir unterstützen

Dabei unterstürzt Kirchenmusik St. Petri Hüsten e.V. derzeit die vom Kirchenvorstand beschlossene Erweiterung der Orgel in der Pfarrkirche St.Petri.

Außerdem ist die Förderung der Chorarbeit Hauptaufgabe von Kirchenmusik St.Petri Hüsten e.V.

Weiterhin ist Kirchenmusik St.Petri Hüsten e.V. Veranstalter der regelmäßigen Konzerte in der Pfarrkirche.

Vorstand und Satzung
Vorstand des Vereins Kirchenmusik St. Petri Hüsten e.V.
vl: Christina Wölfl, Hildegard Spanke, Johannes Willmes, Peter Volbracht, Alois Wiegard

Sie erreichen den Vorstand unter anderem per Email

... in der Presse

Orgel wird 2016 renoviert


Sauerlandkurier 27.12.2015

Kantor freut sich auf neue Klänge in St. Petri Hüsten
Von Gaby Decker
neheim@sauerlandkurier.de
Hüsten.
Der Staub der Zeit hat sich auf die Orgelpfeifen gelegt. Die Schalldämmung ist nicht mehr oder nur unzureichend vorhanden und die Elektrik ist veraltet. Die Orgel in der St. Petri Kirche in Hüsten ist dringend überholungs- und auch erweiterungsbedürftig. Gebaut wurde diese Orgel von der Orgelbaufirma Feith. Geweiht wurde sie am 7. Januar 1937. Im Jahr 1992 wurden konkrete technische Mängel beseitigt. Es ist kein gutes Zeugnis, das Kantor Peter Volbracht der Hüstener Orgel ausstellen kann.
„Schon seit 2004 beschäftigen wir uns mit dem Gedanken an eine Renovierung beziehungsweise Erweiterung der Orgel. Die Technik im Spieltisch funktioniert nicht mehr richtig, es gibt Aussetzer beim Spielen. Außerdem sind mittlerweile die Nebengeräusche so laut, dass die Leute mich schon darauf aufmerksam machen. Diese Geräusche übertönen sogar manchmal das Orgelspiel“, erklärt Volbracht.
Als der Gedanke an eine Renovierung im Raum stand, gab es den Orgelbauverein noch. „Die Mitglieder stellten das Geld zur Verfügung, das noch in der Kasse war. Dann ging der Orgelbauverein in die „Kirchenmusik St. Petri Hüsten e.V.“ über, erläutert der Kantor. „Als 2013 der neue Kirchenvorstand gewählt wurde, ging alles sehr schnell. Der Kirchenvorstand sagte uns seine Unterstützung zu und die Planungen konnten beginnen.“
Neben der Renovierung ist auch eine Erweiterung der Orgel vorgesehen. Hinter dem Hochaltar wird es in Zukunft ein Solowerk geben sowie im Kirchenschiff eine Chor-orgel. Das Solowerk ist mit fünf Registern (Klangfarben) ausgestattet und kann von jedem der vorhandenen Manuale angespielt werden. Etwas ganz Besonderes wird die Chororgel sein. Sie war Teil der Regensburger Domorgel. „In Regensburg hat man sich entschlossen, eine ganz neue Domorgel zu errichten, so kommen wir in den Genuss, die Chororgel zu erhalten. Natürlich muss sie für unsere Zwecke umgebaut werden. Sie ist dann ein eigenständiges Instrument, das mit 14 Registern und zwei Manualen ausgestattet ist.“ Peter Volbracht ist begeistert davon, dass dann eine Orgel auch direkt im Kirchenschiff zur Verfügung steht.
Hüstens Kantor Peter Volbracht wirbt für Orgelpatenschaften,
mit deren Hilfe die Renovierung des großen Musikinstrumentes
in der St. Petri Kirche finanziert werden soll.
60.000 Euro in der Kasse
Orgelpatenschaften werden gut angenommen
„Da wir in der Chorlandschaft gut ausgestattet sind, ist es sinnvoll auch eine gut erreichbare Orgel zu haben, auf der zum Beispiel ein Chor begleitet werden kann. So ist die Erweiterung allein schon für die Zukunft der Chormusik unerlässlich“ , berichtet Peter Volbracht weiter.
Mit der Umsetzung des Ganzen wurde die Orgelbaufirma Rieger aus Vorarlberg im Allgäu betraut. „Sie ist, was Orgelbau anbelangt, genau auf unsere Orgel zugeschnitten. Außerdem hat sie finanziell das beste Angebot gemacht“, so Volbracht.
Gemeinde trägt Hälfte der Kosten
Zur Finanzierung erklärt Peter Vollbracht, dass von den 560.000 Euro Gesamtkosten die Gemeinde die Hälfte übernimmt. Die Erweiterung wird durch Patenschaften für die Orgelpfeifen und zukünftige Konzerte sowie einen Kredit abgedeckt. „Der Kredit ist innerhalb von 20 Jahren abzubezahlen“, erklärt Volbracht.

„Die Patenschaften für die Orgelpfeifen laufen gut. So werden sie zu Weihnachten verschenkt oder der eine oder andere verzichtet auf ein Geburtstagsgeschenk zu Gunsten einer Patenschaft. So sind einschließlich des Betrages vom ehemaligen Orgelbauverein inzwischen circa 60.000 Euro in der Kasse.“ Paderborn
habe das Projekt inzwischen genehmigt und man warte auf die unterzeichneten Verträge.
„Wir rechnen jeden Tag damit“, hofft der Hüstener Kantor.
Baumaßnahme in drei Abschnitten
Im nächsten Jahr wird mit der Baumaßnahme begonnen, die in drei Abschnitten erfolgen soll. „Zuerst wird die Chororgel installiert, weil die Orgel durch die Renovierung längere Zeit ausfallen wird.“ Natürlich gibt es auch Kritiker, die von der Notwendigkeit der Renovierung und Erweiterung nicht überzeugt sind. Es ist Peter Volbracht wichtig, noch einmal ganz deutlich zu sagen, dass es keinen anderen Weg gibt. „Wir kommen nicht um diese Maßnahme herum. Mittelfristig, das heißt in wenigen Jahren, würde gar nichts mehr gehen.
Außerdem trägt es zum Werterhalt unserer Orgel bei. Es ist auch zu bedenken, dass die Bandbreite der Orgelmusik auf dem Instrument, so wie es jetzt ist, nicht darstellbar ist.“ Zweieinhalb bis drei Jahre wird es dauern, bis die renovierte und erweiterte Orgel in St. Petri erklingen kann.
Weitere Informationen –
auch zu den Orgelpatenschaften
– gibt es unter www.st-petri-
huesten.de -> Musik