Die Rodentelgenkapelle

Chronik

Vor 1424

Entstehung der Kapelle

1424

Erste urkundliche Erwähnung

Zw. 1424 -1464

Zerstörung der Kapelle durch ein gewaltiges Hochwasser der nahegelegenen Ruhr

1464

Wiederaufbau der Kapelle

1484

Erste Erwähnung einer Klause neben der Kapelle

1619

Erste Erwähnung der Rodentelgenkapelle als Wallfahrtsort zur Hl. Luzia und Maria Magdalena

1659

Erweiterung der Kapelle auf die doppelte Größe aufgrund der großen Wallfahrerströme in Fachwerkbauweise

1666

Erweiterung auf der Ostseite durch eine massiv erbaute Sakristei mit Kegeldach

1788 – 1837

Rückgang der Wallfahrten, die dadurch fehlenden Einnahmen und nicht wieder ordnungsgemäß angelegter entnommenen Finanzmittel führten zu einem Verfall der Kapelle

ab 1826

keine Messfeiern mehr in der Kapelle

1837 – 1839

Erste Instandsetzung der Kapelle federführend durch Gastwirt und Gemeindevorsteher Christian Schumacher mit seinem Bruder Eberhard und der Bevölkerung aus Bruchhausen und Niedereimer

1828

Wiederaufnahme der Messfeiern in der Kapelle

1872 – 1878

umfängliche Restaurierung der Kapelle und Erneuerung wesentlicher Innen- und Außenbereiche

1897

erneute große Renovation Anbau der außen angesetzten Stützen und den Anbau einer Sakristei, dadurch Änderung der Wegführung von der Ost auf die Südseite der Kapelle

1897

Kirchliche Weihe der Kapelle, Eigener Vikar für die Gemeinden Bruchhausen und Niedereimer

1897 – 1926

Nutzung der Kapelle als Filialkirche für die Gemeinden Bruchhausen und Niedereimer

ab 1926

Sporadische Nutzung als Gemeindesaal, Jugendraum, Raum für Kino und Theaterauftritte

1972 – 2000

Anmietung der Kapelle durch die Evangelische Kirchengemeinde Bruchhausen

1983

Aufnahme der Kapelle in die Denkmalliste der Stadt Arnsberg

2007

Feststellung der Baufälligkeit durch das EGV Paderborn und dringenden Sanierungsbedarf

2009

Gründung des Fördervereins Rodentelgenkapelle e.V. Vereinsziel : „Sanierung, Erhaltung und Pflege des denkmalgeschützten Kapellengebäudes, Förderung und Ausbau des Interesses an dem Kulturdenkmal, Planung und Realisierung eines Nutzungskonzeptes“

2009 - 2011

Durchführung erster Notsicherungsmaßnahmen zur statischen Stabilität durch den Förderverein begleitet durch das Architektinnen Büro Clemens & Maas sowie mit finanzieller Unterstützung der Diözese Paderborn und dem LWL Münster

 

 

2011 – 2014

Weitere Sanierungsmaßnahmen finanziert mit Eigenmitteln des Förderverein Rodentelgen, Spenden und Veranstaltungserlöse.

 

 

2014 – 2015

Erarbeitung eines neuen Nutzungskonzeptes zur zukünftigen Nutzung als frei anmietbarer multifunktionaler Raum und Beantragung finanzieller Unterstützung durch Bundesmittel für Kultur und Medien, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, NRW – Stiftung, Diözese und LWL.

 

 

2016 – 2018

Komplette Tragwerkssanierung des Turmes und Dachwerkes, Innenausbau mit einer Lehmputzschale, Wärmeisolierte Fenster, Einbau einer Heizung, innovativem Beleuchtungskonzept, Romanzementbodenplatten, neuer Bestuhlung.

 

 

06.05.2018

Feierliche Segnung und Wiedereröffnung sowie Übergabe der Rodentelgenkapelle durch den Eigentümer Pfarrei St. Petri Hüsten per Pachtvertrag für 25 Jahre an den Förderverein Rodentelgenkapelle e.V.

 

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